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stressbewaeltigungIndividuelle Gesundheitsoptimierung für Sie!

Unser Leben besteht nicht nur aus Aktivität, Leistung und Stress. Genauso wichtig ist die Muße (Muße kommt aus dem Arabischen „muoza“ und bedeutet ein Erholen, nicht nur des Körpers, sondern der ganzen Seele-Körper-Einheit und ist lebensnotwendig!). Wann haben Sie das letzte Mal am helllichten Tag vor sich hin geträumt?

Stressbewältigung

In der Umgangssprache bedeutet Stress keine Zeit, Hetze, Hektik, Überlastung, Nervosität bis hin zur Schlaflosigkeit. Ursprünglich bedeutet „Stress“ eine Reaktion des Körpers auf jede an ihn gestellte Anforderung. Stress ist also nicht nur negativ zu sehen, sondern eine lebensnotwendige Erscheinung zur Bewältigung zahlreicher Belastungen, denen wir Tag für Tag ausgesetzt sind. Ein gewisses Maß an Stress ist Leben! Unser Organismus funktioniert am besten, wenn ein mittleres -physiologisches – Stressniveau vorherrscht („Eustress“). Etwas mehr oder auch weniger ist schädlich.

Wie entsteht Stress?

Wir wissen alle, dass uns Lärm, Leistungsdruck aber auch Unterforderung, Konflikte oder Störungen am Arbeitsplatz so beeinflussen, dass wir sie als Stress empfinden. Wir können uns auch belastende Situationen vorstellen, die uns stark belasten (der Gang zum Zahnarzt, eine Prüfung). Alle Stresssituationen, ob als angenehm oder unangenehm empfunden, lösen im Körper die gleichen Reaktionen aus, deren Steuerung über das Gehirn und ein selbständiges Nervensystem (das vegetative autonome Nervensystem) erfolgen. Es gibt zwei verschiedene gegen- und miteinander arbeitenden Systeme, das eine wird als Sympatikus und das andereals Parasympatikus (Vagusnerv) in der Medizin bezeichnet.

Sie können sich die Leistungen dieser Systeme so vorstellen, dass der eine, nämlich der sog. Sympatikus, der Kampfnerv des Menschen, während dessen der andere, der Parasympatikus(Vagus), der Erholungsnerv ist.

Wenn wir in Anspannung, in Kampfstimmung sind, wird der Sympatikus alle notwendigen Stoffe und alle notwendigen Veränderungen des Körpers auf Kampf abstimmen, während dessen der Gegenspieler, der Parasympatikus, in der Ruhephase den ganzen Körper auf Erholung einstimmt.

Nur die richtige Balance zwischen diesen beiden Polen garantiert die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Wirken negative Belastungen zu lange auf den Menschen ein, besteht ein Missverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Kampf, Arbeit und Erholung, so kommt es zu Störungen dieses hochdifferenzierten Gleichgewichtes und zu einem körperlichen Unbehagen.

Die Folge sind Schlafstörungen, rasche Ermüdbarkeit, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Verspannungen, Krampfanfälligkeit, Magenschmerzen, Schwitzen und vor allem auch Schmerzen der haltenden Muskulatur.

In der Folge ergeben sich Konzentrationsschwäche, Nachlassen der Kreativität, Minderung derAuffassungsgabe, Angstgefühle, bis hin zum Selbstzweifel, zur Unlust und zur Depression. Ursprung dieser Störungen, für die sich seltener organische krankmachende Ursachen finden lassen, können also in der Fehlsteuerung dieses sogenannten vegetativen Systems, aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit des Organismus, angenommen werden.

Entspannung als Strategie zur Stressbewältigung
Wie stark die Körperreaktion auf die einwirkenden Stressoren ist, hängt von deren Quantität (Zahl), Intensität (Stärke) und Qualität (Art), den persönlichen Gegebenheiten des Betroffenen (Anlagen, Fertigkeiten, Stressempfindlichkeit) und der subjektiven Bewertung (Einstellung) der Stressoren ab. So lässt sich beispielsweise das Risiko arbeitsbedingter Erkrankungen minimieren, wenn man einerseits die Belastungen auf den Menschen reduziert (Beseitigung oder Optimierung von Stressoren), andererseits menschliche Eigenschaften fördert, verbessert oder einer Verringerung ihrer Ausprägung entgegenwirkt (Training geeigneter Bewältigungsstrategien und Verstärkung der Schutzfaktoren). Zu diesen Strategien zählen u.a. das Entspannungstraining, Zeitmanagement, Stressabbau durch Bewegungstraining („Erfrischen statt Erschöpfen“), Selbstanalyse und Wahrnehmungvon körperlichen und emotionalen Reaktionen auf Fehlbeanspruchungen, Überprüfung und Änderung persönlicher Einstellungen und eine allgemein gesunde Lebensführung. Fragen Sie uns nach dem nächsten Vortrag oder einer unverbindlichen Einzelberatung zu diesem Themenkreis.

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