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cross_big Autogenes Training


autogenes-trainingFunktionsweise des Autogenen Trainings (A.T.)

 

Im Autogenen Training wird zum Zwecke der zunächst körperlichen Entspannung und Ruhigstellung die Reaktionsmöglichkeit des Körpers auf rein gedankliche Vorstellungen ausgenutzt. Wenn wir nun hinzunehmen, dass Körperliches und Psychisches nicht getrennt voneinander funktionieren können, sondern eine unlösbare Einheit bilden, die körperliche Entspannung also auch psychovegetativ regulierend und entspannend zurück wirkt, so sind der Mechanismus und die Wirkung des A. T. hiermit im Wesentlichen bereits von Schultz dargestellt worden.

Indikationen

 

  • Psychohygiene und – prophylaxe im Sinne von psychophysischer Erholung, Entspannung, Erhöhung der Konzentration und einer „Resonanzdämpfung überschießender Affekte“.
  • Funktionelle Störungen, z. B. Schlafstörungen, funktionelle Störungen der Muskulatur (z.B. Verspannungen der Schulter-Nacken-Muskulatur, ggf. mit Kopfschmerzen).
  • Psychosomatische Erkrankungen, z.B. als unterstützendes therapeutisches Verfahren bei Migräne (vor allem am Beginn eines Anfalls), Asthma bronchiale, Anginapectoris, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Bluthochdruck, Gleichgewichtstörungen.

Somato-psychische Erkrankungen

 

  • Da die Wahrnehmung und Verarbeitung von (chronischen) Schmerzen auch von psychischen Faktoren mit abhängig ist, kann das A.T. zur Resonanzdämpfung der Affekte wertvolle Hilfe leisten, daneben können auch gezielt „formelhafte Vorsatzbildungen“ (als spezifische Zusatzformeln) verwendet werden. Allgemein gilt, dass bei Schmerzen an der Haut oder an den Zähnen ein Kühle-Autosuggestion geeignet ist, während bei Schmerzzuständen innerer Organe (z. B. Koliken) eine Wärme-Autosuggestion angebracht ist.
  • Das A.T. wird in bestimmten günstigen Haltungen trainiert (Liegehaltung, Lehnsesselhaltung, Droschkenkutscherhaltung), gleichzeitig ist auf eine entsprechende innere Gestimmtheit sowie auf Außenreizverarmung (abgedunkeltes Licht, bequeme Kleidung, Reduzierung der Störmöglichkeiten durch Lärm usw.) zu achten (sog. „set and setting“).
  • Die Übungszeit beträgt anfänglich lediglich zwei bis drei Minuten, später ca. fünfzehn bis zwanzig Minuten bzw. „so lange es angenehm ist“. Die Interessierten werden angehalten, zwei- bis dreimal täglich allein zu Hause zu üben. Die durchschnittliche Gesamtzeit zum Erlernen des A.T. (Fähigkeit zur sog. „organischen Umschaltung“) beträgt vier bis sechs Monate.
  • Die Vermittlung des A.T. gehört zu den Leistungen der gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

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